Montag, 18. Februar 2008

die zweite woche buenos aires war sehr intensiv. viele eindruecke, ja fast zu viele und ich brauche immer wieder zeit zum nachdenken. reisen kann sehr anstrengend sein, vor allem wenn man sich auf diese andere welt einlaesst und sie mitlebt. man lernt so viele menschen kennen, und meistens entscheidet es sich in den ersten sekunden ob man auf der selben wellenlaenge ist. und leider muss man sich auch immer wieder verabschieden. man lernt leute kennen, sie wachsen einem ans herz, und man muss sich wieder von ihnen verabschieden. schade eigentlich. aber schoen zugleich. ich koennte noch wochen in dieser stadt fristen. doch ich habe mich nun entschlossen in den sueden zu gehen. ich weiss noch nicht genau wann, aber patagonien ruft. anfangs war ich mir noch skeptisch, so in die weite und einsame natur, die krassen landschaften..doch jetzt oder nie. danach kommt herr winter und dann ists nicht sehr flauschig da unten. in buenos aires selbst kenne ich jetzt die meisten relevanten stadtviertel mehr oder weniger.
la boca, das ziemlich arme arbeiterviertel und mein quartier, san telmo gefallen mir am meisten. sie besitzen noch am meisten urspruengliches blut, halt den richtig alten charakter. zwar besitzt boca einen haesslichen touristenstreifen, und auch nach san telmo ziehts ziemlich viel reisende, doch das leben spielt sich wirklich voll und ganz auf der strasse statt. und boca besitzt das legendaere bombonera stadion. gestern sah ich ein spiel zwischen den boca juniors und den argentinos jrs. wirklich unglaubliche stimmung, das stadion und das ganze viertel kochte. vier zu null fuer boca. leider habe ich keine fotos gemacht, es ist ziemlich gefaehrlich, aber mir ist nichts passiert. da muss ich unbedingt nochmal hin. am samstag abend sah ich mir eine tangoshow an. es lohnt sich wirklich. dachte zuerst es waere eine touristenfalle. doch es hatte fast keine touris und die show war unglaublich. mit live-musik und verschiedenen saenger/-innen und taenzer/-innen, kostuemwechsel, etc. nach diesem abend war ich wirklich sehr zufrieden. mein magen rebeliert heute. dafuer kann ich ein bisschen schreiben. und nichtsmachen. das dach des hostels ist eine wahre oase. ich bestaune immer vor dem ins-bett-gehen das naechtliche treiben auf der strasse und natuerlich die wenigen sterne, die man in der himmel preis gibt.. bis zum naechsten mal!



cementerio la recoleta

cementerio la recoleta

cementerio la recoleta

cementerio la recoleta

cementerio la recoleta

cementerio la recoleta

strassenkunst in san telmo

la bombonera und ich

meine strasse

strassenszene in san telmo

bier und ich

cancha in la boca

aldo und yuri

meine haustiere

el cielo porteño

mein hostel

Montag, 11. Februar 2008

BUENOS AIRES.kultur und kunst waechst und gedeiht praechtig hier.an jeder strassenecke gibts kleine oder grosse ueberraschungen.langsam finde ich mich besser zurecht in dieser gigantischen metropole.13 millionen sollen hier wohnen.doch die stadt ist im osten durch die kueste begrenzt, und der groesste teil der strassen sind schachbrettartig konstruiert. die orientierung ist nicht besonders schwierig. die porteños, so der name der hiesigen ureinwohner, sind erstaunlich offen. erstaunlich deshalb, weil ueberall ueber sie gelaestert wird. sie gelten als das hochnaesigste voelklein ganz argentiniens. also quasi das zuerich der schweiz. oft trifft man aber auch auslaender. eine richtige multikulti stadt. es sind meistens irgendwelche leute aus den aermeren laendern suedamerikas, die in ba ein neues zuhause gefunden haben. die meisten von ihnen leben schon seit einigen jahren hier. die meisten sind wegen den guten und guenstigen ausbildungsmoeglichkeiten hier.
alles was kulturell rang und namen hat tummelt sich hier. und alle die was aus sich machen wollen. das leben ist guenstig und das essen..ja das essen hier ueberraschte mich wirklich. sonst ist ja ganz lateinamerika bekannt fuer die gourmet-spezialitaet reis und bohnen.doch hier ist die kueche sehr reichhaltig. viel fleisch und gutes noch dazu. viele pflegen es sonntags ein asado, ein grillfest zu zelebrieren.
auch architektonisch ueberzeugt die stadt. ein kunterbunter mix zwischen alt und neu, viele in sich zerfallende jugendstilbauten. viele farbige haeuserwaende und graffitis. mein hostal, befindet sich im alternativen kunst und hippieviertel, in san telmo.