Montag, 14. April 2008

wind+wind

ja.es ist wieder einmal zeit, von meinen erlebnissen zu erzaehlen.wo war ich beim letzten mal mit erzaehlen stehen geblieben?ach ja, punta arenas, die sandspitze.so viel erlebnisse seit da.die thomas-alex aera hat nun auch ein ende gefunden, es war schoen mit ihnen zusammen zu reisen, ich stehe nun wieder auf meinen eigenen beinen, muss wieder an alles selbst denken, die tage sind laenger alleine, man erlebt andere dinge, die natur spuert und sieht man intensiver, es hat seine vor- und nachteile.
ganz alleine bin ich zwar auch nicht, puerto montt, der hafen, an dem ich vor einer woche ankam, ist der erste ort, den ich schon von frueher kannte.es ist gut zurueckzukommen, ein gefuehl von heimat, ich fuehle mich manchmal um zwei jahre zurueckversetzt, meine ganzen erfahrungen und erlebnisse, die ich waehrend dem austausch gemacht habe, kommen mir wieder in den sinn.
aber nun der reihe nach.nach punta arenas, der suedlichsten stadt chiles, gings weiter nach puerto natales.ein umschlagsplatz fuer touristenfleisch, VIEL kohle laesst man da liegen.beruehmt ist die stadt und die gegend fuer ihre atemberaubende natur.eine weitere touristische (amok)aktion neben dem zweiten besuch der pinguine war der perito moreno gletscher in calafate, in argentinien, den wir von natales aus besuchten.gigantische eismassen, eingebettet in einen lengawald, suedbuchen auf deutsch, die ihre wahre schoenheit jetzt im herbst preis geben, in gelb-orange-rot-toenen.der gletscher ist wirklich beeindruckend!!
torres del paine, der wahrscheinlich beruehmteste nationalpark chiles, befindet sich eine busstunde noerdlich der niedlichen hafenstadt, deren strassen farbige haeuser zieren und ein gemuetliches ambiente laedt zum bleiben ein.das licht, die abendstimmungen faszinieren!der nationalpark ist zurecht so beruehmt, ja, leider.aber es ist die beste zeit, jetzt in der nebensaison, den park zu erkunden.wir hatten auch super glueck mit dem wetter!purer sonnenschein, ja fast, und das in einer umgebung, in der das wetter so unstabil ist.der grey-gletscher fand ich fast noch beeindruckender als der in calafate.ganz alleine neben einem ungetuem aus eis, das schon so viele jahrhunderte ueberlebt hat (und das wir jetzt am toeten sind..) die vielen neuen gerueche hier sind auch ganz spannend.
der sueden chiles kann nur auf drei arten erreicht werden: mit dem flugzeug, via argeninien per bus oder aber mit dem schiff.und genau so verliessen wir den suedlichen zipfel, mit einer faehre, die uns nach puerto montt brachte.schoen so durch fjorde zu tuckern, seeloewen zuzuschauen, die wirklich unberuehrten waelder zu bestaunen, mich vom wind auf dem deck wegblasen zu lassen.ja, patagonien ist allgemein sehr windreich.krass sind auch die landschaftlichen unterschiede zwischen chile und argentinien.das kommt daher, dass sich die wolken, die ganze feuchtigkeit, die vom pazifik her kommt, an den anden auf der chilenischen seite leeren.
ich muss weiter, hab die zeit voellig vergessen, der bus nach cucao wartet..

























1 Kommentar:

Alex y Thomas hat gesagt…

Schoene Sachen erlebst da, auch ohne uns... Ja, bei uns hat gerade die Schlusspanik angefangen und wir rasen jetzt noch ein bisschen unkontrolliert durch die Gegend, morgen von Pucon nach Sanitago, gleich weiter nach nach Mendoza, dann wieder zurueck und nach Valpo und dann vielleicht noch die Heartlands unterhalb Santiagos. Alles was noch reinpasst, Hilfe, gleich ist der Trip vorbei... Meld dich ma, lieben Gruss, schoene Bilder, Thomas