Donnerstag, 6. März 2008

ich weiss gar nicht wo anfangen mit erzaehlen.habe mich schon seit einiger zeit nicht mehr gemolden, alles wird langsam rarer, und so auch das internet.man denkt auch weniger ans schreiben.auch fotos werden seltener.bin im gesamten fast drei wochen in buenos aires rumgehangen.mir gefiel die stadt und alles drum und dran, aber irgendwie brauchte ich auch wieder mal ein bisschen abstand.jeden tag fiesta macht einen muede.mich zumindest.und irgendwie ist ein hostel fuer laengere zeit auch keine loesung.man trifft staendig leute,menschen, mit denen man sich gut versteht, und sie gehen einfach wieder.zwischenmenschlich ist das nicht das beste, auf dauer finde ich das einfach ein bisschen anstrengend.man kann sich in buenos aires ja auch ueberhaupt nicht abschotten.deshalb habe ich beschlossen aufzubrechen, gen sueden, richtung patagonien, richtung tierra del fuego, a conocer el mundo del fin del mundo.es war eine gute entscheidung nach suedamerika zu kommen.das verbindende element ist die sprache, el castellano.langsam habe ichs besser im griff mit den vielen sprachen. spanisch, deutsch, englisch und jetzt auch noch franzoesisch.manchmal kollabiert mein hirn einfach und mein kopf sagt dann einfach nein zu allem.aber dafuer gibts auch ein argentisches geheimrezept:mate.ein kraeutertee, den man stundenlang schluerfen kann.die meisten argentinier tragen mate und eine thermosflasche auf sich, den ganzen tag, auch im sommer…nun, wo bin ich ueberhaupt¿das habe ich mich manchmal auch gefragt.nach dieser langen zeit buenos aires bin ich in richtung neuquén gereist, wollte da eine freundin aus chile treffen.war nichts und so ging ich gleich weiter richtung san carlos de bariloche.aber die landschaft waerend der fahrt durch die pampa war das pure gegenteil zu buenos aires.nicht, keine menschen, ausser einem praechtigen farbenmeer und der einsamen landstrasse.ich glaube der himmel in argentinien ist doch ein klein bisschen groesser als in der schweiz…bariloche hat mir ueberhaupt nicht gefallen.blieb da nur zwei tage.die landschaft hier unten ist wunderschoen, erinnert aber stark an die schweiz.natuerlich viel weitlaeufiger.seit gut einer woche habe ich mich in el bolsón, einem kleinen hippiekaff, niedergelassen.den weg hierher habe ich per autostopp gefunden.man lernt dabei die lustigsten menschen kennen…das beste wetter, leicht baumelnde haengematten, unendlich viele, einsame pfade durch die unberuehrte natur, ein gutes buch, leckeres essen.was will man mehr¿es gibt nicht viele dinge, die einem fehlen.es ist so gemuetlich hier.ausser natuerlich nachts in den bergen.habt ihr schon jemals angst vor einem puma gehabt¿ich auch nicht wirklich, aber die alte frau, die eine der berghuetten bewirtschaftete, versuchte allen furcht einzufloessen.so ein frieden da oben.die stille, die einsamkeit und die sterne beeindruckten mich am meisten.
schreib ein ander mal mehr.das internet ist sooo langsam…ich kann weder denken noch schreiben, wenn ich zur selben zeit im see baden koennte.was ich auch bald tun werde.aetsch!!


mondfinsternis,oder zumindest der anfang davon,
in buenos aires

das seengebiet rund um bariloche

la pampa
patagonia,





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